Zucchini ‚Zuboda‘ (Cucurbita pepo) Bio

zucchini zuboda
Zucchini stammen ursprünglich aus Latein- bzw. Mittelamerika. In Deutschland fand Sie erst ab den 70er Jahren Verbreitung und ist auf Grund des problemlosen Anbaus und hohen Ernteertrags bei Klein- und Hobbygärtnern sehr beliebt. Sie mögen einen nahrhaften Boden mit viel Kompost und Humus, können aber durchaus auch in einem großen Topf gezogen werden, wenn man sie regelmäßig düngt. Auf regelmäßige, großzügige Wässerung sollte ebenfalls geachtet werden. Die Zucchini ist übrigends keine Gurke, sondern ein Kürbisgewächs.
Zuboda ist ein rankenloser Zucchini mit grünen, leicht marmorierten, länglichen kernarmen Früchten. Erntebeginn ca. 6 Wochen nach Pflanzung.

Tipps & Tricks für den Anbau:

Zucchinis werden meistens „indoor“ vorgezogen und kommen nach den letzten Frösten ins Beet. Aber auch eine Direktsaat im Mai ist möglich. Pflanzabstand im Beet: ca 1m.

Ernte & Verarbeitung

Die Ernte sollte etwa Mitte Juni erfolgen. Zuvor bereits sollte man die Blätter entfernen, die zu welken beginnen. Früher wurden die Kürbisse möglichst lange an der Pflanze gelassen, damit sie möglichst groß wurden. Allerdings: Bei einer Größe von 10 bis 20 cm ist die Zucchini erntereif und die Schale noch schön zart. Größere verlieren gerne an Aroma. Die Zucchini einfach mit einem scharfen Messer abschneiden, wenn sie gewünschte Größe erreicht hat.
Frisch bleiben die Zucchini nach der Ernte etwa 6-10 Tage, wenn sie kühl und dunkel gelagert werden.

Zucchini-Kulinarik

Für eine kalorienarme Ernährung ideal. Zucchini schmecken gegrillt, paniert, gebraten, geschmort, als Salat, eingemacht, als Chutney und als Suppe. Auch Zucchini-Kuchen liegt voll im Zeitgeist. Gerade bei einer LowCarb-Ernährung ist Zucchini sehr beliebt.
Es werden auch die Blüten (auch gefüllt) in Olivenöl frittiert und gelten als gesunde Delikatesse, die optisch schon was hermacht.

Hier ein paar tolle Rezeptideen:

Gefüllte Zucchini als Vorspeise oder Beilage
Zutaten für 4 Portionen:

Die gewaschenen Zucchini der Länge nach halbieren und mit einem passenden Löffel aushöhlen.
Das erhaltene Fruchtfleisch sehr fein hacken. Jeweils klein gewürfelte Champignons, Zwiebeln und Knoblauch sowie anschließend auch den Frischkäse unter das Fruchtfleisch mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Füllmasse in die halbierten Zucchini verteilen und glatt streichen. Eine Auflaufform einfetten die Zucchini einlegen und mit geriebenem Käse betreuen.
Bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 20 – 25 Minuten backen (Heißluft nicht zu empfehlen).Dazu passt krosses Baguette.

Zucchinicremesuppe
Zutaten für 4 Portionen:

Kartoffel und Zucchini schälen und in Würfel schneiden. Gemüsefond aufkochen und die Gemüsewürfel dazugeben. Knoblauch fein geschnitten in die Suppe rühren.
Wenn das Gemüse weich ist, die Suppe pürieren. Die Sahne hingeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nochmals kurz aufkochen lassen. Mit Petersilie bestreuen und servieren.
Ein paar Croûtons machen sich gut darin, müssen aber nicht sein.

Zucchininudeln mit Garnelen
Zutaten 2 Personen:

Garnelen waschen und trocken tupfen. Zucchini waschen, trocknen und mit einem Gemüsespiralschneider oder Julienne-Schäler (kann man immer mal brauchen) in Streifen schälen. Knoblauch pellen, fein würfeln. Zitrone waschen und abtrocknen. Das Gelbe (und nur das gelbe) mit einem Zestenreißer oder einer Reibe abnehmen. Den Saft auspressen.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Garnelen darin ca. 4 Minuten braten (dazwischen wenden), mit Salz und Pfeffer würzen. Garnelen aus der Pfanne nehmen und die Zucchini-Nudeln in die Pfanne geben. 2-3 Minuten anbraten, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Öfter durchrühren. Garnelen, Zitronenschale und den Saft dosiert hinzugeben und 2 Minuten zusammen köcheln lassen. Petersilie zu den Zucchini-Nudeln mischen und servieren.